Montag, 13. November 2017

63 Prozent gegen Cannabis-Legalisierung

63 Prozent gegen Cannabis-Legalisierung

Von dpa 
Die Mehrheit der Bundesbürger spricht ist laut Umfrage gegen die Legalisierung von Cannabis. Foto: Matt Masin Foto: dpa
Die Mehrheit der Bundesbürger spricht ist laut Umfrage gegen die Legalisierung von Cannabis. Foto: Matt Masin
Berlin - Fast zwei Drittel der Bundesbürger (63 Prozent) sprechen sich nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa gegen eine Legalisierung von Cannabis aus.
Die Forderung, dass Erwachsene Cannabis zum Eigengebrauch als Rauschmittel in ausgewählten Fachgeschäften erwerben können sollten, wird von einem Drittel (34 Prozent) der Bundesbürger unterstützt, wie aus der Umfrage hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
In Deutschland ist der Erwerb und Besitz von Cannabis verboten. Nur Ärzte dürfen das Rauschmittel seit Anfang des Jahres als Schmerzmedikament verordnen. FDP und Grüne wollen im Rahmen der Jamaika-Sondierungen Cannabis legalisieren. Die Unionsparteien CDU und CSU sind grundsätzlich dagegen.
Frauen (70 Prozent), ältere Befragte ab 60 Jahren (72 Prozent) sowie die Anhänger von Union und SPD (jeweils 72 Prozent) sprechen sich demnach noch häufiger als der Durchschnitt aller Befragten gegen einen legalen Erwerb und Besitz von Cannabis aus. Etwas mehr als die Hälfte der Männer (56 Prozent) sind ebenfalls dagegen.
Den legalen Besitz von Cannabis zum Eigengebrauch befürworten vor allem jüngere Befragte unter 30 Jahren sowie Anhänger (43 Prozent) der Linkspartei (55 Prozent), der Grünen (46 Prozent) und der AfD (41 Prozent).
Quelle: http://www.stuttgarter-nachrichten.de

Freitag, 10. November 2017

Wasser und Düngen

Die 4 Elemete des Cannabis Anbau - Hanfanbau


Wasser und Düngen



Cannabis - Hanf gießen

Wasser ist wie Licht  für das Wachstum und als elementarer Bestandteil für das Leben der Hanfpflanze unerlässlich.

Das Wasser wird überwiegend über die Wurzeln aufgenommen. Jedoch auch über die Blätter und Stängel durch die Luftfeuchtigkeit und durch besprühen.

Durch das Wasser wird nicht nur der Flüssigkeitshaushalt der Hanfpflanzen reguliert, sondern auch lebenswichtige Nährstoffe (Nährsalze) und Spurenelemente wie Stickstoff, Phosphor, Kalium etc. aber auch Sauerstoff an die Pflanze gebracht.

Im Zusammenspiel mit Licht wird durch die Photosynthese, Stängel- Blatt- und Blütenmaterial erzeugt und die Pflanze zum wachsen gebracht.
Zu beachten ist:
  • Der pH Wert des Gießwasser sollte genau wie bei dem Medium in dem die Hanfpflanze angebaut wird zwischen 5,5 - 6,5 liegen. Beim Bewässern mit zu saurem oder zu basischem Gießwasser wird der pH Wert des bewässertem Substrates in die jeweilige Richtung der pH Skala verändert. Das wird nur gemacht bei einem schon zu saurem oder basischem Medium, um diesen wieder in den richtigen pH- Wert Bereich zu bekommen.
  • Die Temperatur des Wassers sollte im Idealfall zwischen 20-25 °C liegen. Zu kaltes oder zu warmes bzw. heißes Wasser kann die Wurzeln schädigen und somit die Pflanze absterben lassen. Außerdem werden in diesem Temperaturbereich die Nährstoffe besser aufgenommen.
  • Menge an zu gießendem Wasser. Dafür muss man das Medium (zb.Erde) und die Pflanze im Auge behalten. Gegossen wird solange bis das Medium durchwegs Feucht ist. Es wird erst dann wieder gegossen, wenn das Medium zum größten Teil an-getrocknet aber noch etwas Feucht ist. Auf keinen Fall zu viel gießen und Staunässe verursachen. Das tötet die Wurzeln ab, den Sauerstoff muss an die Wurzeln andernfalls erstickt und stirbt die Hanfpflanze.

Wasser & Nährstoffaufnahme über die Blätter



Hanf besprühen in der Blüte

Die Cannabis Pflanze kann über die Blätter Flüssigkeit und Nährstoffe aufnehmen und das macht sie auch. So kann man nach heißen und trockenen Tagen die Hanfpflanze unterstützen um schneller ihren Flüssigkeitshaushalt zu regulieren.

Auch Mangelerscheinungen wie zu wenig Stickstoff oder Phosphor lassen sich durch Düngezugabe in das Sprühwasser so schnell beheben.

Das ist jedoch kein Ersatz für ein gesundes und Nährstoffreiches Wurzelmedium, sondern eher ein "fein-justieren" um gewisse Nährstoff löcher in der Nährstoffaufnahme zu füllen.

In der Blüte sollte nur in den ersten Wochen wenn nötig gesprüht werden. Die Blüten sind mit zunehmender Größe und Alter durch zu hohe Feuchtigkeit empfänglich für Schimmel, Fäulnis und Insekten.

Die Hanfpflanzen NICHT unter aktiver Beleuchtung besprühen und auch nicht kurz vor dem Beginn der Beleuchtungsphase. Durch das Wasser auf der Hanfpflanze können die Blätter und Blüten durch das einstrahlende Licht verbrennen.

Erfahre mehr über: Die besten & beliebtesten Cannabis Dünger

Luft und Belüftung (Indoor)


In freier Natur ist die Hanf durch Wind und Wetter Frischluft ausgesetzt. In einem abgeschlossenen Raum ohne Wind und Frischluftzufuhr muss auch für dies gesorgt werden.

Je nach Größe des Raumes ist das mehr oder weniger wichtig.

Die Hanfpflanze entzieht der Luft Kohlendioxid die sie für die Photosynthese benötigt um wachsen zu können. Fehlt die Frischluftzufuhr so wird der Vorrat an Kohlendioxid irgendwann aufgebraucht sein.

Eine Belüftung dient außerdem zur Abfuhr der Wärme, die von den Lampen erzeugt wird. Idealerweise sollte die Hanfpflanze in einer Umgebungstemperatur von 20-25 °C aufwachsen.Bei Temperaturen unter 10°C hört die Cannabis Pflanze auf zu wachsen. Bei mehr als 30°C erhöht sich die Gefahr einer Infektion und einem Schimmel und Schädlingsbefall.

Wenn es zu heiß wird kann die Hanfpflanze Verbrennungen bekommen und dadurch Schaden nehmen.
Außerdem erhöht sich die Wahrscheinlichkeit bei zu hohen Temperaturen beim Indoor- Growing das die Hanfpflanze Schädlinge (Parasiten und Schimmel) bekommt.

Weiter wird bei der Entlüftung durch ein Filtersystem mit einem Aktivkohlefilter der Geruch der Hanfpflanzegefiltert und so nicht mehr wahrnehmbar. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Da in freier Natur stets eine Brise oder ein Wind weht, sollte auch beim Hanfanbau (Indoor) dafür gesorgt sein, das der Raum ab und an Wind durch einen Ventilator bekommt. Der Wind  trainiert die Cannabis Pflanze und sie wird robuster an Stamm und bekommt ein dichteres Blattwerk.

Belüftung bzw. Absaugung

Lüftung & Klima Sets für den Cannabis Hanfanbau Indoor
Ein Lüftung (siehe Bild) ist jedenfalls für kleine Räumlichkeiten wie Box und Kästen aber auch für die Aufzucht von vielen Hanfpflanzen zu empfehlen.

Diese besteht aus einem Ventilator der die Luft absaugt, einem Verbindungsrohr und einem Aktivkohlefilter der Gerüche, Keime und auch Erreger filtert.
Das Abluftrohr des Lüftungssystems soll ins freie geleitet werden, um die Wärme auch tatsächlich aus dem Raum zu befördern und durch den daraus erzeugten Unterdruck, frische Luft durch Fenster und allen Öffnungen (Ritzen bei Türen etc.) einzusaugen.

Je nachdem wie viele Hanfpflanzen man Indoor anbauen möchte, sollte auch auf eine Lüftung zurückgegriffen werden. Bei vielen Cannabis Pflanzen ist eine Lüftung nicht wegzudenken, da wie oben schon Beschrieben der nötige Luftaustausch, Geruchsfilterung und Wärmeabfuhr dadurch stattfindet.

Bei einer Hanfpflanze kann getrost mal darauf verzichtet werden. Jedoch staut sich ohne Luftabzug die Hitze in einem kleinen Raum wie einer Growbox schnell. Man muss daher den Geruch durch ständiges Lüften in Kauf nehmen können und der Hanf wird empfänglicher für Krankheiten und Schimmel.

Das Licht bzw. die Höhensonne für den Hanfanbau (Indoor)

Die 4 Elemete des Cannabis Anbau - Hanfanbau


Das Licht bzw. die Höhensonne für den Hanfanbau (Indoor)

Wie schon öfters erwähnt, ohne Licht geht nichts. Aber im Gegensatz zum Outdoor - Growing bei welcher die Sonne das Licht bringt, muss beim Indoor- Growing künstlich nachgeholfen werden.
Vorweg, es gibt 3 Verschiedene Lampentypen die sich fürs Indoor-Growing als Lichtquelle eigenen und je nach Anwendungsgebiet und Hanf - Pflanzenphase eingesetzt werden können.

Je nach Größe der Hanfanbaufläche braucht man mehr oder weniger Lichtleistung. Prinzipiell kommt man in der vegetativen Phase mit weniger Lichtleistung pro m² aus, da die Hanfpflanzen auch noch kleiner sind und noch nicht so viele Blätter haben. Daher ist es nicht möglich die genaue Lichtleistung zu definieren.

Es sollte aber die Lichtleistung je nach Fläche ungefähr so bereitgestellt werden :
250W - 0,5m²      400W - 1m²      600W - 1,5m²
Bei der Gestaltung eines Growroom (Anbauraum), solltet ihr auch den Hintergrund sprich den Boden und die Wände als Reflektoren verwenden, um das vorhandene Licht so effizient wie möglich zu nutzen.
  • Dunkle Oberflächen absorbieren das Licht und es wird wenig bis nichts von der Fläche wieder zurückgestrahlt.
  • Weiße Flächen jedoch reflektieren das Licht sehr gut. Dadurch kann das Licht, welches nicht direkt von der Lampe auf die Cannabis Pflanze trifft, reflektiert werden und auf eine anderen Bereich auf die Hanfpflanzetreffen. Das erhöht den Wirkungsgrad ungemein und sollte unbedingt mitgenommen werden.



Leuchtstoffröhre für die Aufzucht von Cannabis Klonen und Hanfkeimlingen

LSR = Leuchtstoffröhren
Eignen sich durch den hohen blauen Lichtanteil gut für Jungpflanzen und können durch die geringe Hitzeentwicklung nahe an den Hanfpflanzen angebracht werden.

Durch den geringen Stromverbrauch sehr beliebt für die Aufzucht von jungen Hanf. Der Nachteil liegt an der geringen Lichtleistung und daher sind die LSR nicht für größere Hanfpflanzen geeignet,  sondern nur bis zu einer Größe von ca. 25 cm .



Metall-Halogen-Lampe für den Cannabis Anbau für Hanfpflanzen in der Wachstumphase und Hanf Mutterpflanzen

Diese Lampe ist auch wie die LSR durch ihr weiß- blaues Licht sehr gut für HanfsämlingeHanfstecklinge und Jungpflanzen in vegetativen Phase geeignet.

Da Hanfpflanzen in der vegetativen Phase (Wachstumsphase) einen erhöhten Blauanteil des Lichts benötigen ist diese Lampe ideal für die vegetative Phase und durch die hohe Leistung und Licht ausbeute viel effektiver als LSR .Es gibt sie von 250 -1000 Watt.

Stromleistung:       1.000 Watt     600 Watt        400 Watt         250 Watt
Lichtleistung:         81.000 lm            -               30.000 lm        17.000 lm
Stromverbrauch:   1.053 Watt           -               425 Watt           305 Watt



Natriumdampf-Lampe für den Hanf Anbau Indoor für Cannabis in der Blütephase aber auch für das Wachstum

Natriumdampf-Lampen
Diese Lampe ist die wichtigste von allen. Sie kann in allen Phasen der Hanfpflanzenzucht eingesetzt werden. Zwar besitzt sie wenig Blauanteil im Licht und ist daher nicht ideal für das vegetative Wachstum der Hanf - Jungpflanzen kann aber trotzdem wenn sie richtig eingesetzt wird dafür verwendet werden. Ausschlaggebend ist bei dieser Lampe die hohe Lichtleistung und der Rotanteil des Lichts. Der Rotanteil ist für Blatt und Blütenbildung verantwortlich und daher ist diese Lampe Pflicht für jeden Homegrower.

Stromleistung:          1.000 Watt     600 Watt      400 Watt      250 Watt
Lichtleistung :           130.000 lm     90.000 lm     56.000 lm    33.000 lm
Stromverbrauch :      1.083 Watt      692 Watt      464 Watt      319 Watt


Vorschaltgerät und Reflektor



Reflektor und Vorschaltgerät für Grow Lampen (Hanf , Cannabis Licht) für den Indoor Anbau

Da das Licht unabdingbar für die Hanfpflanzenzucht (Growing) ist , gehört das Bereitstellen einer Lichtquelle zu den Vorbereitungen.

Die Metall Halogen Lampe und die Natriumdampflampe werden mit sogenannten Vorschaltgeräten zu laufen gebracht. Die sind bei Lampen von dieser Leistung relativ groß und schwer. Da diese Vorschaltgeräte recht heiß werden sollten sie ordnungsgemäß montiert werden.

Auch ein Reflektor der das Licht bündelt und dadurch den Wirkungsgrad des Lichts erhöht sollte montiert werden. Er verhindert nebenbei das zu viel Licht dahin scheint wo es nicht soll.

Grow Lampen Abstand zur Hanfpflanze



Grow Lamp Abstand, Hanf Licht  Abstand zu den Hanfpflanzen beim Indoor Grow

Bei der Montage des Lichtsystems ist außerdem darauf zu achten, das der Abstand zur Cannabis Pflanze je nach Leistung der Lampe eingehalten wird.


Mit einem Thermometer könnt ihr die Temperatur in dem von euch gewählten Abstand messen. Die Temperatur sollte an der Spitze der Hanfpflanze max. 35-40 C erreichen.



Lichtstärke (Lumen) pro Fläche und Entfernung beim Hanf Cannabis Anbau Indoor

Doch je nachdem wie weit die Hanfpflanzen von der Lichtquelle entfernt sind, nimmt die Lichtstärke (Lumen) auf die bestrahlte Fläche ab (siehe Bild rechts).

  • Für die Wachstumsphase sollten mindesten 15.000 Lumen / m² und idealerweise 25.000 Lumen / m² bereitgestellt werden.

  •  Für dei Blütephase sollten mindestens 30.000 Lumen / m² und idealerweise 50.000 Lumen / m² bereitgestellt werden.




Stromverbrauch beim Cannabis Anbau Hanfanbau Indoor Grow durch Grow Lamen und Geräte

VORSICHT! Es gibt einige Fälle die davon Berichten, das sie auf Grund des erhöhten Stromverbrauches, vom Energieanbieter bei der Polizei auf Verdacht des Hanfanbauesangezeigt wurden.

Daher sollte man sich auch durch kalkulieren wie hoch der anstehende Stromverbrauch ausfallen wird, um zu sehen ob dieser im nachvollziehbaren Bereich liegt und man auch die Kosten tragen kann und will.

  • (zb.: 600Watt Lampe * 14 Stunden/täglich = 8,4 KWh/Tag
  • 1KWh/0,18€ * 8,4 KWh = 1,512 €/Tag für Licht)

Dieser Betrag führt noch nicht zu Verdacht. Sollten es aber mehrere Lampen sein, so das sich dieser Betrag je nach Anzahl der Lampen multipliziert wird und kommt dann noch der Haushaltsstrom dazu, so steigt der Stromverbrauch plötzlich um ein vielfaches an.

In diesem Fall sollte man  seinen Energieanbieter kontaktieren und ihm Bescheid geben das es einen Grund (zB. mehrere Computer gleichzeitig den ganzen Tag laufen etc.) für den Anstieg des Stromverbrauches gibt. Gleichzeitig kann man sich auch nach einem speziellen Tarif für höheren Stromverbrauch erkundigen.
Hier gehts zum Stromkostenrechner

Die 4 Elemete des Cannabis Anbau - Hanfanbau

Hanferde


Hanferde für den Hanfanbau mit NPK Nährstoffen für Cannabis

Jetzt kommen wir sozusagen zum Fundament der Hanfpflanzenzucht. Um die richtige Erde zu benutzen, muss man einige Dinge beachten.

Konsistenz: Die Beschaffenheit der Erde ist wichtig um zu einem an die Wurzeln genügend Sauerstoff zu lassen, den lehmige oder zu feste Erde tut das nicht und die Wurzeln ersticken und zum anderen die Drainage (Wasserabfluss) zu gewährleisten.

Kauft ihr die Erde nicht in einem Growshop, sondern wo anders bei welchem ihr auf einen fachkundigen Rat bezüglich Hanf verzichten müsst, so achtet auf folgendes.

Für die Aufzucht von jungen Hanfpflanzen (Stecklingen und Keimlingen) verwendet ihr "Anzuchterde". Diese Erde ist speziell für die junge Pflanzen ausgelegt und enthält weniger Nährstoffe und Salze. So werden die jungen Hanfpflanzen nicht überfordert. Hat der Hanf eine Größe erreicht, wo er die ersten 3-5 Finger Blattpaare entwickelt hat, sollte er in gedüngte Erde (Hanf - Blumenerde) umgetopft bzw. ausgesetzt werden.

Für schon etwas größere Hanfpflanzen kauft euch "Blumenerde". Beachtet dabei die Inhaltsangabe. Wie hoch ist der PH-Wert und enthält die Erde auch schon Perlit? Bei den meisten sollten darüber hinaus auch Nährstoff Angaben vorhanden sein. (N) Stickstoff, (P) Phosphor und (K) Kalium.

Hier könnt ihr Anzuchterde und Erde für das Wachstum und die Blüte für Hanf kaufen.








Perlit in Hanferde für den Cannabis Anbau Belüftung und Wasserspeicher

Meistens gehört die Erde nur noch etwas angepasst. Ist die Erde zu Sauer gibt man etwas Kalk dazu. Ist sie zu Fest dann etwas Perlit und Sand um sie aufzulockern etc..

Zusammensetzung der Erde
Eine gute Erde besteht aus ca. 60 % Muttererde, (lockere braune Erde (kein Lehm), 20-25 % Komposterde, 10-15 % Sandboden (Drainage) und 5-10 % Perlit. Gut vermischt!

Perlit ist ein Naturprodukt aus vulkanischem Naturgestein. Es eignet sich hervorragend als Speicher von Wasser und dient ausserdem zur Belüftung der Wurzeln. In den meisten handelsüblichen Blumenerden ist mittlerweile etwas Perlit beigemengt.


Kalk für Hanferde und Substrate  um Säure entgegen zu wirken (Regulator






















Kalk ist ein Naturprodukt und das ideale Mittel um einem zu sauren Boden entgegen zu wirken !Regulatoren!
Aber zu viel Kalk oder Erde mit dem richtigen pH-Wert weiteren Kalk zu zuführen ist schelcht. Daher sollte von der Erde bevor diese mit Kalk versetzt wird der pH-Wert bestimmt werden (Outdoor u. Indoor).

Je nach Land kann man sich aber auch nach den Pflanzen orientieren, die nach vorkommen ein Indikator für den pH-Wert der Erde sind (Outdoor).
Bei Kalkmangel bzw. zu sauerem Boden wachsen Sauerampfer, die Ackerhundskamille und Ackerspörgel.

Hat der Boden aber genügend Kalk so kann man Brennnesseln, kleine Wolfsmilchgewächse und den knolligen Hahnfuß vorfinden.
Außerdem stärkt das im Kalk enthaltene Calcium die Hanfpflanze und ihr Immunsystem.









pH Tester zur Bestimmung des pH-Wertes von Hanferde , Substrate & Wasser

PH-Wert (Säuregehalt)
Der PH-Wert gibt Aufschluss wie sauer oder basisch die Erde ist. Die Skala reicht von 1-14, wobei 7 Neutral, 1 stark sauer und 14 hoch basisch(Alkalisch) ist.

Der richtige PH-Wert für die Erde einer Hanfpflanze liegt zwischen 5,5 - 6,5 also leicht sauer.

Beim Bewässern oder Düngen verändert sich je nach Zugabe von Substraten der PH-Wert ins Saure. Ist die Erde zu Sauer kann diese durch Beigabe von einem Basischen Mittel wie Kalk korrigiert werden. Bei zu basischer Erde durch Beigabe von Säure zB. verdünntem Essigwasser. Besser und schonender regulieren lässt sich das jedoch mit den sogenannten Regulatoren.

Durch handelsübliche  pH-Tester wie Lackmuspapier lässt sich der PH Wert jeder Zeit einfach bestimmen.

Sollte der PH-Wert der Erde nicht im Toleranzbereich liegen, so kann dies zu verschlechterter Nährstoffaufnahme, verdursten trotz Gießen bis hin zum Tot der Hanfpflanze führen. Der PH-Wert ist also ein ernstzunehmendes Kriterium.









Ec Tester zu Bestimmung des Ec Wertes in Hanferde, Substrate & Wasser

EC-Wert (electric conductivity)
Hier handelt es sich um die elektronische Leitfähigkeit von einer Nährstofflösung. Umso höher der Wert ist, desto stärker bzw. höher konzentriert sind die Nährstoffe in der Nährstofflösung bzw. in der Erde.

Sprich man kann mit dem EC-Wert die ideale Nährstoff- Beigabe der Hanfpflanze über dessen Lebenszyklus regulieren. Der Wert sollte bei Hanf von anfänglich 1 bis später in der Blütenphase auf ca. 2 erhöht werden.

Geräte um den EC-Wert zu messen gibt es ab ca. 30 € in jedem guten Growshop.

Dieser ist aber nicht unbedingt notwendig um seine ersten Schritte in der Hanfpflanzenzucht zu machen. Dabei hilft auch etwas Gefühl für die Pflanzen (der grüne Daumen). Für den erfahrenen Grower ist es aber ein nützliches Werkzeug um ideale Bedingungen zu schaffen und das beste aus den Cannabis Pflanzen zu holen.

Quelle: https://www.irierebel.com

Hauptgattungen von Hanf - Cannabis


Cannabis Sativa



Hanf Cannabis Sativa, Indica und Ruderalis

Cannabis Sativa oder auch "echter Hanf" ist in Nordafrika, Mexiko, Mittel-Südamerika und teilen Europas verbreitet. Sie ist gut durch ihre langen schmalen Hanfblätter zu erkennen die ein helleres Grün aufweisen und filigraner wirken als jene von Indica.

Außerdem wird Cannabis Sativa bis zu 4 Meter hoch und wird daher auch zur Fasergewinnung verwendet. Traditionell wird Cannabis Sativa in Marokko, in teilen des östlichen Mittelmeeres und des Amerikanischen Kontinents zur Rauchwaren Gewinnung angebaut. Die Blütezeit liegt bei Cannabis Sativa bei etwa 8 - 12 Wochen.
Auch die Blüten unterscheiden sich vom Indica in der Größe und Dichte der Blütenstände. Cannabis Sativa bringt kleinere Blütenkelche (Calyx) als sein indisches Pendant und lockere Buds (Blütenstände) mit feinen Blättern hervor. Dadurch fällt die Ernte im Verhältnis zu Größe der Hanfpflanze geringer als bei Cannabis Indica aus.

Jedoch ist Cannabis Sativa sehr beliebt wegen seiner (Rausch)Wirkung, welches ein klares (psychedelisches) High verursacht und dadurch Aktivität und Kreativität fördert.

Cannabis Indica



Hanf Cannabis Sativa / Cannabis Indica Blätter

Cannabis Indica oder auch indischer Hanf unterscheidet sich deutlich von Cannabis Sativa und Ruderalis. Cannabis Indica kommt ursprünglich aus den Hochgebirgen Indiens und des Orients. Diese Gattung hat sich den Witterungen und Nährstoff armen Boden angepasst und ist dadurch gedrungen und robust geworden. Es ist weiterhin umstritten ob Cannabis Indica eine eigenständige Gattung ist oder eine Unterart des Cannabis Sativa der sich seinem Lebensraum angepasst hat.

Sie bekommt eine Wuchshöhe von "nur" 1,50 - 2 Meter und ist viel buschiger als ihre Verwandten. Ihre Blütezeit liegt in der Regel zwischen 5 -8 Wochen.
Sehr gut lässt sich diese Gattung auch an den Blättern erkennen, die robuster wirken, breitere Blattfinger und ein dunkleres Grün haben. (siehe Bild rechts)

Die Wirkung der Cannabis Indica als Rauschmittel lässt sich am besten als narkotisch beschreiben. Die Sinneswahrnehmung in Geschmack, Geruch und Berührung erhöht sich. Diese Körper orientierte Wirkung auch als "Stoned" bezeichnet macht in höherer Dosierung müde und träge und wird in der Medizin als Schmerzlinderung verwendet.

Cannabis Ruderalis



Hanf Cannabis Ruderalis
Cannabis Ruderalis

Cannabis Ruderalis wurde von Janischewsky 1942 das erste Mal beschrieben.
Diese Art kommt ursprünglich aus dem Südosten Russlands und hat sich von dort weiter über Kaukasus bis nach China verbreitet.

Mit einer Höhe von maximal 100 cm ist es die kleinste zierlichste der 3 Arten und wächst nicht so buschig wie seine Artgenossen.
Außerdem weist Cannabis Ruderalis den geringsten THC Gehalt auf.

Hauptsächlich wird diese Art heute von professionellen Züchtern wegen seiner Kleinwüchsigkeit gezüchtet und diese Eigenschaft auf neue Hanfsorten übertragen. Dadurch lassen sichkompakte Hanfsorten züchten und auch welche mit der Eigenschaft automatisch Blühen zu beginnen unabhängig des Lichtzyklus wie bei den Sorten der Autoflowering Hanfsamen.
Auch Cannabis Ruderalis ist wegen seiner „Eigenständigkeit“ als Gattung umstritten
Quelle: www.irierebel.com/